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1. Können sich auch jüngere oder ältere Teilnehmer anmelden?
Die Altersgrenzen zwischen 8 bis 12 Jahren bzw. 13 bis 17 Jahren sind von uns bewusst so gewählt worden. Das Programm auf unseren Camps ist sehr intensiv, so dass, jüngere Teilnehmer leicht überfordert bzw. ältere durch die thematische Umsetzung unterfordert sind. Wir machen hier keine Ausnahmen außer in folgendem Fall: Zwölf-Jährige, die in dem selben Jahr noch 13 werden dürfen schon auf das Teencamp bzgw. auf das Englischcamp angemeldet werden, wenn sie die entsprechende Reife dafür haben. Hierzu ist eine Rücksprache notwendig. Bitte die Anfrage senden an: CHolfeld(at)Neues-Leben.de
Teilnehmern ab 16 Jahren bieten wir an, uns als ehrenamtlicher Mitarbeiter auf den Abenteuercamps oder im Kinderbereich (Kidsfestival, Kinderbetreuung) zu unterstützen. Ehrenamtliche für die Teencamps oder Englischcamps müssen 18 Jahre alt sein. Dafür gibt es einen Bewerbungsbogen, der bei Christian Holfeld angefordert werden kann: CHolfeld(at)Neues-Leben.de
2. Was sollen Teilnehmer mitbringen?
Mit den Anmeldeunterlagen wird eine ausführliche Packliste zugeschickt. Wir können sie hier nicht veröffentlichen, da sich die Anforderungen von Camp zu Camp unterscheiden. Auf jeden Fall brauchen alle Teilnehmer feste Schuhe, einen Ausflugsrucksack, eine Trinkflasche, Ess-Geschirr und Besteck, eine Isomatte und einen Schlafsack.
3. Wie viele Teilnehmer werden erwartet?
Auf den Abenteuer-und Forschercamps können bis zu 40 Personen teilnehmen. Die Englischcamps werden mit ca. [Nbsp] 100 Teilnehmern belegt. Das Teencamp mit maximal 50 Personen.
4. Wie ist die Unterkunft organisiert?
Wir leben in drei Zeltdörfern auf den Abenteuer-und Forschercamps. In allen vier Campdörfern auf Teencamps (zwei Zeltdörfer und zwei Hüttendorfer) die jeweils einen eigenen Dorfchef haben.
Jedes Zelt oder jede Hütte hat einen eigenen Mitarbeiter. Dieser achtet auf das Miteinander. Er oder sie ist direkter Ansprechpartner für die Anliegen der Teilnehmer.
In jedem Zelt oder Hütte sind in jeder 6-8 Teilnehmer untergebracht. In den Zelten sind Feldbetten und eine Decke für jeden Teilnehmer. Auf den Feldbetten ist es so richtig gemütlich, wenn man seine eigene Isomatte zusätzlich dort hineinlegt. In den Hütten gibt es Doppelstockbetten. Decken sind vorhanden. Einen eigenen Bezug, ein Laken und Kopfkissen bitte selber mitbringen.
Jedes Zelt / jede Hütte hat einen Tisch und eine Bank. Die Taschen / Rucksäcke werden in der Unterkunft gelagert. Es gibt einen zentralen Dusch-, Wasch-und Abwaschbereich.
In den Campdörfern (je ca. 4 Zelte oder Hütten) sind Jungen und Mädchen untergebracht. Natürlich übernachten Jungs im eigenen Jungenzelten bzw. .. Hütten-und Mädchen im seperaten Mädchenzelten bzw. .. -hütten. Es gibt getrennte Toiletten und Waschräume.
6. Was gibt es zu Essen und zu Trinken?
Unser Essen ist abwechslungsreich, gesund und vor allem lecker! Jeden Tag gibt es Frühstück, warmes Mittagessen und Abendbrot. Manchmal gibt es als Überaschung noch eine Kleinigkeit am Lagerfeuer. Für den Hunger zwischendurch öffnet der Campkiosk ein bis zwei Mal am Tag. Bitte hierfür den Teilnehmern nicht mehr als 15 Euro mitgeben. Getränke gibt es zu jeder Mahlzeit. Aus dem Trinkwasserkanister kann man den ganzen Tag Wasser oder Anrührgetränk entnehmen.
Auf den Camps gibt es nicht die Möglichkeit spezielles Essen für Vegetarier zuzubereiten. Wir bitten hier um Verständnis, dass die Lagerküche es einfach nicht schafft zwei getrennte Gerichte fertig zu stellen. Essen für Allergiker bzw. Personen mit Lactoseempfindlichkeit oder Weizenallergie bereiten wir auf Anfrage zu. Bitte hierfür die Zutaten vor Ort abgeben.
7. Wie ist der Programmplan?
Wir bieten ein fröhliches, interessantes, intensives und pädagogisch wertvolles Programm ein. Dazu gehören Spiel, Sport, Wettkämpfe, Geländespiele, Lagerfeuer, Singen usw. Jeden Tag gibt es eine Andacht. Wir achten auf altersgemäßes und abwechslungsreiches Programm. Auch freie Zeit ist für jeden Tag eingeplant. Noch weitergehende, spezielle Inhalte und Beschreibungen finden Sie auf dieser Homepage bei den einzelnen Camps.
8. Muss man an Gott glauben?
Nein! Auch wenn uns als Veranstalter der christliche Glaube wichtig ist, ist weder der Glaube an Gott noch die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche Voraussetzung für eine Teilnahme. Folgende christliche Elemente gibt es in unserem Programm: Jede Zeltgruppe am Vormittag liest einen Abschnitt aus der Bibel und spricht darüber. Im Laufe des Tages gibt es während des Programms eine Andacht, die das Tagesthema und Ereignisse des Lagers aufgreift in die Erlebniswelt der Teilnehmer integriert ist. Niemand wird zum Glauben oder zum Beten gedrängt oder gar gezwungen.
9. Wer sind die Mitarbeiter?
Die meisten Mitarbeiter sind Studierende des Theologischen Seminar Rheinland, die in den Sommermonaten auf unseren Camps Praktika absolvieren. Eine Ausbildung in Kinder-und Jugendarbeit fand bei allen diesen Mitarbeitern statt. Begleitet werden die Praktikanten von hauptamtlichen Mitarbeitern.
Darüber hinaus arbeiten andere ehrenamtlich mit, d.h. sie sind Schüler, Studenten, engagierte Eltern oder Gemeindemitglieder. Sie nehmen Urlaub oder eine unbezahlte Freistellung oder nutzen ihre Ferien, um bei den Camps dabei sein zu können. Viele bringen Erfahrung aus der Gemeindearbeit oder als Eltern mit.
Auf den Englischcamps haben wir darüber hinaus Mitarbeiter aus Amerika dabei. Diese "native speaker" unterstützen uns vor allem im Deutschunterricht, in "american-sports" und im musikalischen Bereich.
10. Krankheitfall und Hygienevorschriften?
Auf den Camps gibt es ausgebildete Ersthelfer und reichlich Erste-Hilfe-Material. Im Zweifelsfall fahren wir sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus und halten Rücksprache mit den Eltern. Bei Heimweh versuchen wir die Kinder zu beruhigen und in die Gruppe zu integrieren. Bei schwierigen Fällen nehmen wir Kontakt mit den Eltern auf. Jeder Teilnehmer muss seine Krankenversichertenkarte mitbringen. Sie als Eltern bitten wir, alle Fragen zur Gesundheit Ihres Kindes auf dem Freizeitpass (Allergien, Behinderungen, Medikamente usw. .. ) vollständig zu beantworten. Diese Angaben sind wichtig, um Ihrem Kind im Falle von Krankheit oder Verletzungen schnell helfen zu können. Wenn Ihr Kind Tabletten nehmen darf oder muss, soll dies bitte unbedingt auf dem Freizeitpass vermerkt werden. Allen Mitarbeitern ist es ansonsten untersagt Medikamente zu geben, außer solche, die auf dem Freizeitpass vermerkt sind.
Zur Vorbeugung von Krankheiten ist auch auf einem Camp für ausreichend Hygiene von jedem Teilnehmer selber zu sorgen. Die Mitwirkung aller Teilnehmer bei den Gemeinschaftseinrichtungen (Waschplatz, Duschen und WC) ist erforderlich um den hygienischen Standarts zu genügen.
11. Kann man auf dem Camp anrufen?
Man kann nicht direkt auf dem Campgelände anrufen. Für wirkliche Notfälle gibt es eine Campzentrale. Die Nummer lautet: 02681/987766. Manche Kinder wollen gar nicht angerufen werden, für andere wäre es gar nicht gut (z.B. bei Heimweh). Für uns als Mitarbeiter sind viele Anrufe eine zusätzliche Belastung, da wir ganz für die Kinder und Jugendlichen da sein wollen.
An die Lageradresse kann gerne Post geschickt werden. Diese wird immer zu den Mahlzeiten verteilt.
Vorname und Nachname des Kindes
Neues Leben Camp und genaue Campbezeichnung: z.B. Englischcamp, Forschercamp, ..
Raiffeisenstraße 2
57635 Wölmersen
Vom guten und vom schlechten Handy:
Das gute Handy liegt ausgeschaltet in den Tiefen des Rucksackes Ihres Kindes verborgen. Es wird nur in Notfällen angemacht. Ein Handy ist allerdings dann nicht hilfreich, wenn Ihr Kind zu Hause anrufen soll. Im schlimmsten Fall löst dies Heimweh aus. Es ist gut, wenn ein Kind in diesem Alter Schritt für Schritt Selbständigkeit lernt und eine Woche alleine bestehen kann. Entstehende Schwierigkeiten sollen vor allem mit dem Zelt-, Dorf-, oder Campleiter geklärt werden. Viele vertrauensvolle Mitarbeiter sind dafür als Ansprechpartner für Ihr Kind da.
12. Welche Campregeln gibt es?
Neben den Regeln, die den Lagerplatz und die Umgebung sowie den Umgang miteinander und mit Material betreffen, wollen wir unser Lager suchtmittelfrei führen. Das gilt für Teilnehmer und Mitarbeiter und betrifft Tabakwaren, Spirituosen und Drogen. Handys sind als reines Notfalltelefon geduldet, aber eben nicht um im anderen Zelt anzurufen.
Auch legen wir Wert auf einen sauberen Umgang von Jungs und Mädchen miteinander, also ohne Intimitäten. Die Zelte oder Waschstellen des anderen Geschlechts dürfen nicht betreten werden. Daneben erwarten wir die Teilnahme an allen gemeinsamen Veranstaltungen und das Befolgen von notwendigen Anweisungen.
Der Schaden durch mutwillige Beschädigungen oder Kritzeleien muss natürlich von Ihnen übernommen werden.
Unser Ziel ist, dass wir in einem geschützten, sicheren Rahmen eine wirklich tolle Ferienwoche gemeinsam erleben. Deshalb werden wir Mobbing, Beleidigungen und ähnliches nicht dulden.
13. Wie kann ich die Camparbeit von Neues Leben unterstützen?
Durch persönliche Hilfe:
Meist werden bis zuletzt Mitarbeiter als Betreuer, aber auch im Küchen- oder Materialbereich gesucht. Ihr Alter ist dabei nicht so entscheidend, sondern ein weites Herz für Kinder und Jugendliche.
Gerade beim Aufbau benötigen wir Hilfe von handwerklich begabten Menschen um ein wirklich schönes Camp für die Kinder herzurichten.
Durch materielle Hilfe:
Sach- und Geldspenden sind eine große Hilfe. Sachspenden helfen Kosten zu sparen: z.B. Obst oder Kuchenspenden. Alles ist willkommen. Geldspenden helfen, unerwartete Kosten aufzufangen: Transportkosten, Fahrzeugreparaturen, Anschaffungen, ...
Durch geistliche Hilfe:
Wir bitten um konkretes Gebet für aktuelle Anliegen, für die Vorbereitungen, für gutes Wetter, für Teilnehmer und Mitarbeiter und um Bewahrung. Während des Lagers kann eine Postkarte sehr Mut machend sein. Vielen Dank im Voraus.